Über mich

Herzlich Willkommen!

Zu deinem ersten Besuch auf diesem Blog möchte ich dich herzlich begrüßen und dir gerne mich und die Idee hinter der Webseite kurz vorstellen.

Wer bist du?

Ich bin Michael, geboren 1987 im Remstal, mitten im Herzen des beschaulichen Schwabenlands, ca. 20 Autominuten vor den Toren Stuttgarts.

Auf dem Camino Portugues 2018

Nach abgeschlossenem Studium, erfolgreichem mehrjährigen Berufseinstieg in einer Kommunalverwaltung und einem zunehmenden Maß an Spießbürgerlichkeit ist die Zeit reif der Heimat für eine längere Zeit den Rücken zu kehren. Skeptiker behaupten mein fluchtartiges Aufbrechen liegt weniger im Fernweh begründet, als viel mehr im zweiten Bundesliga-Abstieg meines VfBs innerhalb von 3 Jahren.

Was ist der Plan?

Geplant ist der Jakobsweg (span.: Camino de Santiago) mit Start vor der eigenen Haustüre im Remstal. Auf ca. 2300km geht es von Deutschland aus (u.a. über Tübingen, Rottenburg und Freiburg) nach Frankreich (u.a. durch Thann, Vezelay/Le Puy, St. Jean Pied Pied-de-Port) und von dort durch Spanien (u.a. über Logroño, Burgos, Leon) nach Santiago de Compostela. Soweit zumindest die Theorie.

Im Anschluss daran habe ich ein Work-and-Travel-Visum für Kanada in der Tasche, welches ab Einreise 1 Jahr lang gültig ist. Allerdings liegt der Fokus fürs Erste komplett auf dem Jakobsweg – alles weitere sehen wir dann. 😉

Der Start ist aktuell geplant für den 14. Oktober 2019 – es wird also ein Winter-Camino, der mich bei hoffentlich angenehmen Herbst- und Winterwetter in Richtung Galizien laufen lässt. Als Zeitdauer sind ca. 90 – 100 Tage, je nach genauem Streckenverlauf, Tagesform, Wetterlage und Pausentagen eingeplant. Da kein wirklicher Zeitdruck besteht ist der Zeitrahmen entsprechend flexibel.

Winter-Camino = Spuren im Schnee? Schaun mer mal! (Bild: Pixabay.com)

Blog & Generation Walk?

Der Blog erfüllt in doppelter Hinsicht wichtige Funktionen für mich. Als klassisches Tagebuch ermöglicht er mir, Gedanken, Momente und Bilder zeitnah auf dem Weg festzuhalten. Dadurch dient der Blog gleichzeitig als Erinnerung und Rückblick für mich selbst und ermöglicht mir, unkompliziert und vor allem gesammelt mit euch und meinen Lieben zu Hause in Kontakt zu bleiben und die Erlebnisse etappenweise zu teilen. Dabei ist aktuell noch nicht absehbar in welchem Rhythmus die Informationen hier tatsächlich fließen werden.

Vielleicht hast du dich gefragt was es mit dem Titel des Blogs auf sich hat? Der Bestandteil „walk“ (engl. to walk = gehen, laufen) erschließt sich dabei recht schnell und erklärt den Zusammenhang zum Thema Wandern und Jakobsweg . Die Verbindung mit dem Wort „Generation“ erfolgt in Anlehnung an die relativ weit verbreitete Bezeichnung der „Generation Y“ (engl. why? = Warum?), welche grob die Geburtenjahrgänge der 1980er und 1990er Jahre umfasst.

Geld oder Zeit? (Bild: Pixabay.com)

Als erste Generation, die im Zeitalter der digitalen Medien mit eben diesen aufgewachsen ist haben die Millenials genaue Vorstellungen von den unterschiedlichen Lebensbereichen, die sich teilweise sehr deutlich von vorhergehenden Gruppen wie z.B. den „Babyboomern“ unterscheiden (Stichworte z.B. „Work-Life-Balance„, „Sabbaticals„, „Alternative Lebensläufe„). Das Internet und die einschlägige Literatur liefert bei Interesse dazu unglaublich viele spannende Artikel und Theorien.

Die „Generation Walk“ packt ihren Koffer und nimmt mit: Eine Tube Ungewissheit, eine Flasche Abenteuer, eine Dose Unabhängigkeit, eine Tüte Freiheit, ein Paket Gleichberechtigung, eine Internetverbindung und jede Menge Blasenpflaster!

Und um, ganz im Sinne der Generation Y, die entscheidende Frage zu stellen:

WARUM MACHST DU DAS?

Aus dem gleichen Grund warum z.B. Jan gerne 2x im Jahr nach Malle fliegt, Anke jede Woche mit vollen Tüten durch die Einkaufsstraße bummelt, Julia täglich zu ihren beiden Pferden geht und Moritz jedens Wochenende 130km mit dem Rad fährt – weil es mir Spaß macht, weil es mich berührt und weil mein Herz es mir sagt. Diese Mischung plus den Hauch an Abenteuer, das fehlende tägliche wiederkehrende Muster aus Sicherheit und Struktur, spontaner Kontakt mit fremden Menschen auf Wegabschnitten für Stunden, Tage oder auch nur einen kurzen Gruß.

Es gibt unzählige wundervolle Gründe warum Menschen das tun, was sie gerne tun – nachvollziehbar sind diese nicht immer zwangsläufig für Jeden. Aber wer einen Camino gelaufen ist, der hasst ihn oder ist ihm verfallen – bei mir dürfte nach meinem Weg 2018 in Portugal Letzteres die treffende Beschreibung sein. In diesem Sinne, macht was ihr liebt!

Buen Camino!

4 Kommentare zu „Über mich

  1. Hallo Michael, sicher bist Du erstaunt über meine Zeilen:
    Ich finde Dein Vorhaben bewundernstwert,ja einfach toll-
    Was Du alles erlebest, siehst,Men-
    schen kennenlernst und sicher auch
    in DeinHerz schließt …Marschiere weiter– wann bist Du zu Hause??
    👍👍🍀🍀

    Gefällt 1 Person

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